Ausgelagerte Berufsbildungsplätze

Ziele

Qualifizierung unserer Mitarbeiter aus dem Berufsbildungsbereich (BBB) heraus in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes

Dauer

Maximal 23 Monate nach einem erfolgreichen Praktikum von mind. 4 Wochen

Kosten

Für Ihr Unternehmen kostenlos

Vertragsart

Schriftliche Vereinbarung

Sozialversicherung

Soziale Absicherung durch die Rurtalwerkstätten

Beratung/Begleitung

Durch die Integrationsassistentin/Mitarbeiter der Rurtalwerkstätten

Status

Das Beschäftigungsverhältnis mit den Rurtalwerkstätten bleibt weiterhin bestehen

Herangehensweise

Ausgelagerte Berufsbildungsplätze sind Arbeitsplätze, die aus dem Berufsbildungsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) heraus in Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarktes ausgelagert werden (ähnlich wie bei den betriebsintegrierten Arbeitsplätzen „BiAP“).

Zur konzeptionellen Weiterentwicklung der beruflichen Perspektive und Qualifizierung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, können ausgelagerte Berufsbildungsplätze durch die Rurtalwerkstätten angeboten werden. Dabei sind ausgelagerte Berufsbildungsplätze nur über den Zeitraum des befristeten Berufsbildungsbereiches (BBB) max. 23 Monate möglich.

Wenn Teilnehmende aus dem BBB heraus ein Praktikum anstreben, bleibt sie weiterhin (wie bei einem BiAP- Platz) Beschäftigte der Rurtalwerkstätten und werden über die Rurtalwerkstätten kranken-, sozial- und unfallversichert. Außerdem ist es festgeschrieben, dass die Rurtalwerkstätten den Teilnehmenden die Teilnahme an den 1x wöchentlich stattfindenden „theoretischen“ Unterweisungen der Werkstatt, sowie die 1x wöchentliche Teilnahme eines „Projekttages“ ermöglichen.

Die Praktikumsplätze werden durch die Integrationsassistenz akquiriert. Ausgelagerte Berufsbildungsplätze bieten dem Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, bei einem eventuell zukünftigen Arbeitgeber alle erforderlichen berufspraktischen Fähig-/ und Fertigkeiten, sowie sämtliche soziale Kompetenzen zu erlernen, um zu einem späteren Zeitpunkt formal aus der Werkstatt ausscheiden und bei einer Anstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehen zu können. Hier ist der Kostenträger nicht der LVR, sondern die Agentur für Arbeit.